Jahresbericht 2017

Das Thema unseres Jahreskonzertes 2017 lautete „Lunes nennt’s beim Namen“.

Am 1. und 2. April konnten wir … Stücke präsentieren, die alle einen Namen im Titel hatten. Neben unseren bereits zum älteren Repertoire gehörenden Stücken wie „Gabriellas Song“ oder „D’W. Nuss vo Bümpliz“ hatten wir viele neue aus verschiedenen Genres und Ländern. Die Bandbreite war dieses Mal besonders gross, von Tango über Salsa bis zum Volkslied und zur Klassik. Dies verdanken wir unserem Chorleiter Jürg Woodtli, der eine tolle Auswahl getroffen hat und anspruchsvolle Arrangements für uns schreibt. 

Wie letztes Jahr fand das Konzert wieder im Zunftsaal des Schmiedenhofes statt, unter der Begleitung unseres Pianisten Simon Bischof Izsak. Die Zuhörer wurden zum Teil mit ihren Vornamen begrüsst, die sie vorher auf einen Flipchart geschrieben hatte.  Zu jedem Stück bzw. Namen gab es eine kleine, humorvoll von Anna präsentierte Geschichte. Diese Nähe zum Publikum kam sehr gut an, und wir erhielten viel positives Feedback zu unseren drei Frühlingskonzerten.

Leider fiel der Anlass „Lörrach singt“ dieses Jahr wieder in unsere Sommerferien, und auch bei „Em Bebbi sy Jazz“ konnten wir nicht dabei sein, da auf Grund der vielen Bewerber die auftretenden Chöre öfters aus bzw. abgewechselt werden. Wir hoffen auf 2018.

Unser traditionelles Wochenende auf dem Bienenberg verlief daher, ohne den Druck eines bevorstehenden Auftrittes, sehr entspannt. Wir konnten bereits mit den Vorbereitungen zu unserem nächsten Repertoire Konzert beginnen und an Details und Choreographien feilen. Daneben kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz, ein wichtiger Bestandteil dieser Wochenenden für unsere Chorgemeinschaft. Dort verfestigte sich die Idee, das nächste Konzert einmal ohne Klavierbegleitung, stattdessen a cappella bzw. mit einer kleinen Begleitband, durchzuführen. Nach Rücksprache mit unserem Pianisten konnten wir ihn für die nächste Saison beurlauben. Ebenso verfolgen wir das Ziel, das nächste Konzert auswendig zu singen.

Eine weitere Idee, die sich inzwischen zu einem konkreten Vorhaben entwickelt hat, ist eine Chorreise nach Madrid Anfang Juni 2018. Anstoss dazu gab unser Chormitglied Josemi Mejia, der gute Kontakte zu einem Chor in Madrid pflegt, bei dem er selbst einmal mitgesungen hat. Die Vorbereitungen laufen…

Wie üblich waren wir an drei Gottesdiensten im Zwinglihaus beteiligt, mit anschliessendem Probesonntag. Nach den Sommerferien erfuhren wir dann, dass dies unsere letzten Gottesdienste gewesen sein sollten, an denen wir gesanglich mitwirken.  Die Kirchenverwaltung teilte uns nämlich mit, dass die Räume im Zwingllihaus vermehrt für Erwachsenenbildung genutzt werden müssten, und unser Proberaum ab spätestens Januar 2018 am Montagabend nicht mehr zur Verfügung stünde. Sehr schnell beschlossen wir, dies nicht abzuwarten, sondern uns sofort einen neuen Raum zu suchen. Nach ein paar Abklärungen wurde klar, dass aus Kostengründen eine Aula in einer Schule die Lösung sein müsste. So konnten wir direkt nach den Herbstferien mit den Proben an einem neuen Ort beginnen, und zwar im Schulhaus Vogesen (Pestalozzi) im St. Johann.

Unser Chorjahr fand seinen Ausklang mit unserem üblichen Weihnachtssingen mit mitgebrachten Häppchen und Getränken.

Die Zahl der aktiven Chormitglieder hat etwas abgenommen. Es gab zwar nur 2 Austritte, aber derzeit pausieren aus unterschiedlichsten Gründen 7 Personen, so dass wir aktuell 43 Sängerinnen und Sängerinnen sind und damit unter unsere Höchstgrenze von ca. 50 liegen. Bleibt abzuwarten, wann und wie viele von den Pausierenden zurückkommen. Beim Vorstand gab es keine Änderung, doch unser Vorstandsmitglied Anne kündigte an, dass sie per Ende 2017 aus dem Vorstand austreten würde. Unser Chorleiter Jürg Woodtli wird uns auch im neuen Jahr begleiten, und nach unserem Frühlingskonzert im April wird auch wieder 2018 unser Pianist Simon Bischof Izsak dabei sein.

Jahresberichte LUNES

Die Jahresberichte geben einen Einblick in die Entwicklung des Chors seit seiner Gründung im September 1996. In einer kurzen Übersicht bilden sie die Eigenheiten und die Schwerpunkte der vergangenen Jahre ab.

 

Jahresbericht 2016

Konzert 2016
Jubiläumskonzert

Im Jahr 2016 feierte Lunes sein 20-jähriges Jubiläum, deshalb war dies ein besonderes und ereignisreiches Jahr.

Zunächst fanden am 16./17.April unsere Jubiläumskonzerte mit den beliebtesten Stücken der
letzten zwanzig Jahre statt, die von unserem Chorleiter Jürg Woodtli sehr gut zusammengestellt worden waren, und mit einem extra von ihm für diesen Anlass umgedichteten und arrangierten Jubiläums-Jazz-Medley.
Begleitet wurden wir wie immer von unserem Pianisten Simon Bischof Izsak.

Die drei Konzerte fanden im Zunftsaal des Schmiedenhofes statt, der einen schönen und angemessenen Rahmen bot. Alle Darbietungen waren gut besucht und der Saal immer bis auf den letzten Platz belegt. Erstmals sangen wir sämtliche Stücke auswendig, was sich positiv auf unsere Präsenz und die gesangliche Qualität auswirkte.
Unseren Gästen konnten wir einen tollen Apéro mit Prosecco und Fingerfood bieten.
Insgesamt ein grosser Erfolg mit hervorragenden Rückmeldungen.

Der Anlass „Lörrach singt“ fiel diese Mal leider wieder in unsere Sommerferien.
Dafür konnten wir Mitte August nach zweijähriger Pause wieder beim „Em Bebbi sy Jazz“ mitwirken, was uns sehr gefreut hat, nicht nur wegen des „Zustupfes“ für unsere Vereinskasse.
Die Akustik in der Leonhardskirche gestaltet sich schwierig, umso wichtiger ist es, mit der Aufmerksamkeit ganz beim Dirigenten zu sein, was uns dieses Mal aufgrund des auswendigen Singens sehr gut gelang. Zuvor verbrachten wir wie üblich ein Probewochenende auf dem Bienenberg, bei herrlichem Wetter und gemütlichem Beisammensein, Gitarrenklängen von Jürg und Gesang abends am Feuer.

Nach dem Auftritt beim „Bebbi“ fingen wir direkt an, neue Lieder für unser nächstes Frühlingskonzert zu proben. Jürg hat wieder ganze Arbeit geleistet und schon sehr früh fast sämtliche neue Stücke vorbereitet, das heisst arrangiert und Noten und MP3 für uns bereitgestellt.

Die Vorbereitungen zum Konzert, die in Arbeitsteilung von verschiedenen Kleingruppen durchgeführt werden, konnten dank eines hauptsächlich von Vorstandsmitglied Anne ausgearbeiteten Planes frühzeitig beginnen. Damit möchten wir eine gute Koordination der Gruppen und einen reibungslosen Ablauf rund um die Konzerte gewährleisten.

Neben den verschiedenen Auftritten sangen wir natürlich wie gewohnt an drei Gottesdiensten im Zwinglihaus mit anschliessendem Probesonntag „comme d'habitude“…

Ein weiterer Höhepunkt des Jubiläumsjahres war unsere Jubiläumsfeier im Oktober.
Es begann mit einem Postenlauf in kleinen Gruppen durch die Stadt Basel und endete in festlichem Rahmen mit Apéro, gesanglicher Darbietung eines kleinen Chors, gutem Essen, pantomimischen, lustigen Darstellungen der Kleingruppen des Postenlaufes und schliesslich mit Musik und Tanz. Dieser Tag wurde sehr geschätzt und genossen, die Vorbereitungsgruppe erhielt viele positive Rückmeldungen.

 Am 1. November, Allerheiligen, hatten wir die Gelegenheit, in der Elisabethenkirche während einer kirchlichen Feier ein paar Lieder zu singen - ein besinnlicher Anlass und passend für unseren Chor, wurde er doch in eben dieser Kirche damals 1996 gegründet.

Das lebendige Chorjahr fand seinen gemütlichen Ausklang mit unserem üblichen Weihnachts-Apéro, Gesang im Kerzenschein, mitgebrachten Häppchen und Getränken.

Konzerte & Aktivitäten 2016
Mo. 18.01.              Mitgliederversammlung (GV) Zwinglihaus
So. 28.02.              ökumenischer Gottesdienst 1 Zwinglihaus (mit Chorsonntag)
Sa. 16.04.              Frühlingskonzert 1: ”Jubiläumskonzert: 20 J.” Schmiedenhof
So. 17.04..             Frühlingskonzert 2: ”Jubiläumskonzert: 20 J.” Schmiedenhof
So. 17.04.              Frühlingskonzert 3: ”Jubiläumskonzert: 20 J.” Schmiedenhof
Mo. 25.04.              Choraussprache
Sa./So. 13./14.08.   Chorweekend Bienenberg
Fr. 19.08.               Konzert: "Em Bebbi Sy Jazz 2016" Leonhardskirche
So. 04.09.              Schöpfungsfest Gottesdienst 2 Zwinglihaus (mit Chorsonntag)
Mo. 26.09.              Choraussprache
So. 23.10.              Erntedank Gottesdienst 3 Zwinglihaus (mit Chorsonntag)
Sa. 29.10.              Jubiläumsanlass – 20 Jahre Lunes Humorlabor, Fatiostrasse
Di. 01.11.               Gedenkgottesdienst zu Allerheiligen Elisabethenkirche

Musiker:

  • Simon Bischof Izsak: Piano
  • Ines Brodbeck: Perkussion
  • Carlos Damjanovic: Perkussion

Jahresbericht 2015

Konzert 2015
Konzert Lost & Found

Das Thema des Frühlingskonzertes 2015 lautete „lost and found“ und bot ein buntes, abwechslungsreiches musikalisches Programm. Die 12 Stücke, von denen viele neu waren, wurden in einer humorvollen Geschichte verpackt präsentiert, von einem der auszog um die Liebe zu suchen, zu finden und wieder zu verlieren. Das Konzert fand im Saal des Restaurants zur Mägd statt. Da dieser nur 120 Leute fasst, haben wir beschlossen, drei statt wie sonst üblich zwei Konzerte abzuhalten. Für uns Sänger und Sängerinnen war es eine grosse Herausforderung, stimmlich und zeitlich, doch wir wurden mit drei gut gefüllten Konzerten und einem begeisterten Publikum belohnt.

 

Dieses Jahr konnten wir wieder bei „Lörrach singt“ mitmachen, und wir sind dort als einer der wenigen grossen Chöre positiv aufgefallen, den Rückmeldungen und dem Beifall der ZuhörerInnen auf der Strasse nach zu urteilen.

Das Wochenende auf dem Bienenberg war sehr entspannt, da wir auch dieses Jahr nicht am „Em Bebbi sy Jazz“ singen konnten und daher keinen Zeitdruck hatten. Dafür begannen wir mit dem Erarbeiten von neuen Stücken und genossen das Zusammensein ohne Termindruck.

Bereits nach den Sommerferien fingen wir mit der Vorbereitung unseres Jubiläums „20 Jahre Lunes Chor“ an, welches wir im 2016 feiern. Dazu wurden verschiedene Arbeitsgruppen gebildet, welche die besonderen Anlässe wie Konzert und Jubiläumsfest vorbereiten werden.

 

Im Herbst ergab sich spontan die Möglichkeit, mit einem anderen Chor - „Close Harmony“ - den wir durch private Kontakte kennengelernt haben, ein gemeinsames Konzert zu planen und - trotz Zeitknappheit - auch durchzuführen. So fuhren wir also am 6. November nach Bremgarten, um dort in einer Kirche vor einem kleinen Publikum zu singen. Es war eine tolle Erfahrung in solch einer grossen Formation neben dem eigenen Repertoire zusätzlich als Doppelchor drei Stücke zu singen, jeweils eines aus dem Repertoire der anderen Gruppe, und eines, welches für beide Chöre neu war.

Dies war ein Anlass, den wir gerne einmal wiederholen möchten.

Die Zahl der Mitglieder hat sich 2015 kaum verändert, da sich Ein- und Austritte die Waage halten.
So starten wir mit 47 aktiven Sängern und Sängerinnen ins Jubiläumsjahr 2016.

Im Vorstand gab es Änderungen: Jacqueline Germann hat eine Chorpause eingelegt und ist deshalb
aus dem Vorstand ausgetreten.
Neu in den Vorstand eingetreten ist Gaby Gasparini.

Mehr Informationen zum Jahr 2015können dem Jahresbericht im pdf-Format entnommen werden.

 

Jahresbericht 2014

Konzert 2014
Konzert "Nach Lust und Lunes"

2014 war ein eher "gewöhnliches" Chorjahr. Das Konzept der diesjährigen Frühlings-Konzerte - unter dem Titel „nach Lust & Lunes" - war ganz auf das Publikum abgestimmt. Mit Hilfe der schwungvollen Conference von Anna Baumann konnte das Publikum aus der breiten Palette des Lunes-Repertoires die musikalischen Höhepunkte der letzten Jahre wählen und sich so ein selbstgewähltes Programm zusammenstellen. Diese Wunschkonzerte fanden starken Anklang und wurden wie üblich durch einen Apéro für alle abgerundet.

Auch wenn das Jahr 2014 nicht das Jahr der entscheidenden Änderungen und Neuerungen war, so ist in wichtigen Bereichen auch eine Verbesserung erzielt worden. Die Zuständigkeiten im Vorstand wurden neu geregelt und in vielen Ressorts, stellvertretend sei hier nur der Probeplan genannt, vereinfacht und verbessert. Auch personell hat sich der Vorstand verändert: nach dem Austritt von Anna-Barbara Utelli ist neu Thomas Leimgruber dazu gestossen.

 

Leider wurde dieses Jahr Lörrach singt! wieder in den Schulferien von Basel-Stadt abgehalten, weshalb Lunes nicht mitsingen konnte. Auch eine langjährige Tradition, nämlich der Auftritt am "Em Bebbi Sy Jazz" konnte in diesem Jahr nicht fortgeführt werden. Das gemeinsame Wochenende auf dem Bienenberg liessen wir uns hingegen nicht nehmen. Trotz der ausgefallenen Konzerte, haben wir gemeinsam ein schönes, (mehr-)stimmiges Jahr verbracht und auch andere Gelegenheiten zum Singen gefunden.

Vor allem arbeiteten wir schon intensiv am Programm für die Frühlingskonzerte 2015.

 Mit Jürg Woodtli als Chorleiter und mit Simon Bischof Izsak am Klavier startet Lunes unverändert ins neue Jahr. Die Zahl der Mitglieder ist, vermutlich auch aufgrund des Aufnahmestopps in einzelnen Stimmen leicht gesunken und beträgt aktuell 45 Aktive.

Mehr Informationen zum Jahr 2014 können dem Jahresbericht im pdf-Format entnommen werden.

 

Jahresbericht 2013

Konzert 2013
Konzert "... aber bitte mit Sahne"

Das Chorjahr 2013 war eines der anspruchsvollsten und spannendsten in der
Geschichte von Lunes. Das Konzept der diesjährigen Frühlings-Konzerte unter dem Motto „aber bitte mit Sahne“, nämlich Konzert und Dinner in einem, hat den Chor bis an die Grenzen gefordert. Neben oder sogar während des Singens mussten auch das Essen und die Getränke serviert werden. Das erforderte - zusätzlich zum auswendigen Singen -
natürlich eine grosse Flexibilität. Trotzdem hat der Chor diese Herausforderungen - auch dank der hervorragenden Organisationsgruppe - blendend gemeistert. Das Publikum war erklärtermassen von der Darbietung begeistert und die kulinarischen Zugaben fanden grossen Zuspruch.

 

Der Chor hat sich auch allmählich an das neue Kleid, sprich den Namen Lunes,
gewöhnt.  Die wichtigste Neuerung in diesem Jahr war sicher die geänderte Internet-Präsenz mit der neuen Website von Anne. Der neue Auftritt wirkt frisch und spannend. Dies hat Lunes schon deutlich erfahren, da die Zahl der Sängerinnen und Sänger die
magische Grenze von Fünfzig überschritten hat und die meisten Neuanmeldungen über das Internet zu uns gekommen sind. Auch in den Männerstimmen hat sich einiges getan. Wir haben jetzt wirklich einen Bass und endlich einen Tenor, der diesen Namen verdient. Das heisst für die Zukunft, dass Lunes mit drei Frauen- und zwei Männer-Stimmen nur noch fünfstimmig singt. Wie bei vielen Chören könnte aber das Zahlenverhältnis zwischen Frauen und Männern noch besser sein. Auch im internen Downloadbereich ist vieles
übersichtlicher und besser geworden, damit Neumitglieder leichter einsteigen und sich die Bisherigen einfacher zurechtfinden können.

Endlich konnte Lunes in diesem Jahr auch wieder bei „Lörrach singt!“ mitwirken, da der Termin nicht in unsere Ferien viel. Das Konzert am „Bebbi Sym Jazz“ brachte im 2013 nicht viel Neues, da wir kaum neue Jazz-Stücke lernen konnten. So mussten wir uns auf das altbewährte Repertoire verlassen, welches aber trotzdem grossen Anklang fand.
Natürlich waren wir, wie jedes Jahr wieder an drei Gottesdiensten im Zwinglihaus singend präsent. Neben wenigen Abgängen hat sich personell nichts geändert. Mit Jürg Woodtli als Chorleiter und mit Simon Bischof Izsak am Klavier wird Lunes ins neue Jahr starten.

Mehr Informationen zum Jahr 2013 können dem Jahresbericht im pdf-Format entnommen werden.

 

Jahresbericht 2012

 

Das Chorjahr 2012 war im Grossen und Ganzen ein ruhiges Jahr, da nur sechs Konzerte gesungen und die Frühlingskonzerte in diesem Jahr nicht mit neuen, sondern vorwiegend mit beliebten Stücken aus dem Repertoire gestaltet wurden. Daher auch der Titel: „Was uns gefällt“. An diesen zwei Frühlingskonzerten wurde einmal mehr der Unterschied in Gestaltung und Präsenz deutlich, wenn man auswendiges Singen mit dem Singen nach Noten vergleicht. Diesen Weg möchte Lunes erklärtermassen weiter beschreiten und sogar noch ausbauen. Die Frühlingskonzerte boten zwar wenig Neues, aber der Chor hat sich hörbar weiterentwickelt und hat zu einem geschlossenen Klangbild gefunden, das auch an den Konzerten mehr und mehr zum tragen kommt, was auch an den Rückmeldungen aus dem Publikum gut erkennbar ist. So hat eine Besucherin des „Bebbi-Jazz“ in der baz-online geschrieben: « … Zuerst hörten wir uns zwei irrsinnig tolle Chorkonzerte in der Leonhardskirche an. Es müssen wohl „Lunes“ und der „Swiss Gospel Choir“ gewesen sein …«

Das Jahr wurde trotz des stimmigen und gehaltvollen Konzertes am „Bebbi Sym Jazz 2012“ weniger durch die Konzerte geprägt, sondern vor allem durch die Namensumstellung. Noch kennt man uns als Elisabethenchor und der Name Lunes ist ungewohnt. Aber wichtige Grundsteine sind schon gesetzt: Wie haben eine schöne, neue Webseite (www.lunes.ch) und wir haben ein Logo, welches sich harmonisch in den Gesamtauftritt des Chores unter dem neuen Namen einfügt.

Leider hat auch in diesem Jahr Lörrach ohne uns gesungen, da die Terminplanung von „Lörrach singt!“ wieder nicht mit unseren Chorterminen kompatibel war.

Die Anzahl der Sängerinnen und Sänger hält sich in diesem Jahr auf dem Niveau von über 40 Aktiven, aber erfreulich ist besonders der leichte Zuwachs an Männerstimmen. Pianistisch wurden wir auch dieses Jahr von Simon Bischof Izsak begleitet.

Den ausführlichen Jahresbericht, der auch alle Aktivitäten, Ämter und Lieder aus 2012 aufführt, findet Ihr im pdf.

 

Jahresbericht 2011

Das Chorjahr 2011 bot einige Besonderheiten: Als Ersatz für die Elisabethenkirche hat sich die Predigerkirche bestens bewährt. Sie ist wegen ihrer deutlich besseren Akustik angenehmer zu „besingen“, was nicht nur die Sängerinnen und Sänger freut, sondern auch das Publikum. Das Frühlingsprogramm „Musical und Film“ wurde denn auch zu einem schönen Erfolg, nicht zuletzt auch durch das vierhändige Zwischenspiel auf dem Klavier von Cécile Arnold und Simon Bischof Izsak, die Ausschnitte von Chaplin-Stummfilmen in äusserst witziger und lebendiger Art musikalisch begleiteten. Auch das erste Frühlingskonzert im Zwinglihaus war gut besucht, trotz des ungewohnten Konzertbeginns um 16.30 Uhr.
Die zweite Besonderheit: Die Diskussion um einen neuen Namen des Chors begleitete uns praktisch das ganze Jahr über und fand schliesslich Mitte Dezember in einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung ihren Abschluss. In einem äusserst ausgewogenen basisdemokratischen Prozess entschieden sich die Anwesenden deutlich für den Namen „Lunes“. Diesen Namen gilt es nun „in die Welt hinaus zu tragen“.
Lörrach sang dieses Jahr ohne uns, da der liebgewordene Anlass „Lörrach singt“ in die Basler Schulferien fiel. Als Ersatz sangen wir auf den Strassen Basels, hauptsächlich um neuen Sängerinnen und Sänger – mit Betonung auf Sänger – anzuwerben. Dies war die dritte Besonderheit des Chorjahres.
Und schliesslich: Der Chor bekam im Nachfeld zur offenen Probe am 29. August den erstaunlichen Zuwachs von letztlich elf neuen Sängerinnen und Sängern, verteilt über alle Stimmlagen. Das sind gute Voraussetzungen für das kommende Chorjahr.
Der Vollständigkeit halber darf nicht unerwähnt bleiben, dass der Chor wie jedes Jahr in der Leonhardskirche im Rahmen des „Em Bebbi sy Jazz“ auftrat und zudem einen Kurzauftritt auf einer Hochzeit hatte.

 

Jahresbericht 2010

Das Erfreuliche im Jahr 2010: Es hat sich nichts Unerfreuliches ereignet. Nach dem hauptkonzertlosen 2009 wurde der neu gewählte Termin Frühling im Jahr 2010 mit dem gelungenen Event „Schweizerlieder“ unter Mitwirkung der Gruppe Sulp erstmals bespielt. Das Konzert am Samstag wurde wegen Terminproblemen im Saal L’ Esprit bei der Heiliggeist-Kirche durchgeführt, während das zweite Konzert, wie üblich, in der Elisabethenkirche stattfand. Beide Konzerte waren erfolgreich und gut besucht. Ansonsten standen wie in den Vorjahren die Konzerte am Bebbi sy Jazz und Lörrach singt auf dem Programm. Beides wurde gesanglich erfreulich und in guter Stimmung abgewickelt. Die vier Gottesdienste wurden mit eher kleineren Besetzungen durchgezogen. Im Weiteren wurden noch zwei Hochzeitsfeste von Chormitgliedern stimmlich unterstützt.
Die Mitglieder freuten sich auch im Jahr 2010 über die kompetente und humorvolle Chorleitung von Jürg Woodtli, welche seit Anfang Jahr überaus gekonnt durch Simon Bischoff am Klavier unterstützt wird. Nichts desto trotz wurde das A cappella-Singen, wie vorgesehen, etwas ausgeweitet. Auch dem Auswendigsingen wird vermehrt Achtung geschenkt.
Jürg Woodtli hat die interne Website zu einem vorzüglichen Übungsinstrument weiter entwickelt. Mit dem Probenplan werden nun auch die Hausaufgaben klar definiert, wobei es vielleicht an der Umsetzung noch manchmal etwas hapert... Die Mitgliederzahl hat sich im Jahr 2010 nicht wesentlich geändert. Auch die Mitgliederbeiträge sind unverändert geblieben.

 

Jahresbericht 2009

Nachdem sich der Chor im 2009 an die neuen Lokalitäten gewöhnt und sich die Umstellung zur internetgestützten Selbstlernstruktur langsam eingespielt hatte, was auch in der Qualität der Darbietungen hörbar wurde, standen im 2009 schon wieder tiefgreifende Änderungen an. Der Chor hat mit grossem Mehr beschlossen, die Tradition der Weihnachtskonzerte, aus Belastungsgründen, aufzugeben und künftig zwei grosse Frühlingskonzerte durchzuführen. Deshalb war das 2009 eher arm an Konzerten, nicht aber an Ereignissen.
Hervorzuheben gilt hier sicher der Rücktritt unseres Co-Chorleiters und Pianisten Beat Ramseyer. Zwar wurde der Chor schon am diesjährigen „Bebbi“-Auftritt ins kalte Wasser geworfen und musste ohne Beat an den Start gehen. Ganz ohne Piano ging es aber doch nicht und zum Glück konnte mit Simon Bischoff ein versierter Ersatzmann gefunden werden. Auch im Vorstand waren Abgänge und Wechsel zu bewältigen und so wird der Chor im neuen Jahrzehnt sicher auch ein anderes Gesicht erhalten und sich den neuen Gegebenheiten anpassen müssen. Jedenfalls darf man gespannt sein, wie der Elisabethenchor sein neues Ziel des vermehrten „a-cappella“-Singens umsetzen wird.
In diesem Jahr hat der Chor sechs Konzerte absolviert. Nebst Auftritten bei Gottesdiensten im Zwinglihaus konnte man uns auch bei „Em Bebbi sy Jazz“ und „Lörrach singt“ sehen und hören. Daneben bereiteten wir uns in den Chorproben schon das ganze Jahr über auf die kommenden Frühlingskonzerte 2010 mit dem Thema: ’Schweiz’ vor.
Trotz Wechseln und Austritten ist die Anzahl der Sängerinnen und Sängern im vergangenen Jahr leicht angestiegen. Ganz besonders erfreulich ist der Zuwachs an Männerstimmen!

 

Jahresbericht 2008

Das musikalische Zusammenspiel zwischen Chor und neuer Leitung hat sich im 2008 gefunden und weiter gefestigt. Daneben hat es einige grosse Veränderungen gegeben. Der Elisabethenchor hat das Oekolampad verlassen und ist nun Haus-Chor im Zwinglihaus. Da das Zwinglihaus auch zur St.Elisabethengemeinde gehört, ist der Chor wieder näher zur ursprünglichen Namensgeberin, der Elisabethenkirche, gerückt.
Aber nicht nur der Ort hat gewechselt. Die ganze Probestruktur wurde auf den Kopf gestellt. Da der Dirigent jetzt alle Stücke, mit klingenden Übstimmen, ins Internet (zum persönlichen Download) bereitstellt, werden an den Proben weniger ”Töne gesucht“, sondern es wird vermehrt an musikalischen Fragen und am Gesamtklang gearbeitet.
Aus den ingsesamt zehn Konzerten, die der Chor dieses Jahr absolviert hat, sind sicher "Em Bebbi sy Jazz" und ”Lörrach singt!” erwähnenswert. Der fünfte ”Bebbi“-Auftritt in Serie fand zu später Stunde in der Leonhardskirche noch offene Ohren und in Lörrach konnte der Chor erstmalig auf der Hauptbühne am Marktplatz singen.
Mit den beiden Winterkonzerten hat der Chor eine Tradition weitergeführt und das Publikum mit dem Thema "Wetter" aus der Kälte ins Konzert gelockt. Einer weiteren Tradition entsprechend wurden auch wieder zwei Lieder von Kleinformationen dargeboten.
Natürlich hat es, wie jedes Jahr, auch im 2008 Wechsel in der Chorbesetzung gegeben, aber erfreulicherweise konnte der Elisabethenchor die Zahl seiner Sängerinnen und Sänger konstant halten und sogar leicht steigern.

 

Jahresbericht 2007

Das erste volle Jahr unter der neuen Chorleitung von Jürg Woodtli und Beat Ramseyer war geprägt von "Balance finden". Die verständlicherweise neue Musikrichtung musste mit dem bestehenden Repertoire in Einklang gebracht werden, um bereits im Februar 07 beim Fest zum Valentinstag in der Elisabethenkirche und dann vor allem im Juni 07 beim Musikfestival "Lörrach singt!" mit einem bunten Strauss von Liedern aufzutreten. Diese Balance wurde bestens gefunden.
Das recht still begangene 10-jährige Jubiläum im September 06 wurde im April 07 in der Basler Innenstadt nachgeholt, unter anderem mit einem Mini-Konzert auf dem Rümelinsplatz.
Wie jedes Jahr, veränderte der Chor auch im Jahr 2007 sein Gesicht: es durften viele neue aktive Mitglieder begrüsst werden, welche für eine sehr gute Balance von jungen und alten, von erfahrenen und neueingestiegenen Sängerinnen und Sängern sorgen.
Das Sommer-Highlight war zweifellos wieder der rund einstündige Auftritt beim "Em Bebbi sy Jazz" in der Leonhardskirche von Basel. Dies war bereits der 4. Auftritt am "Bebby" in Folge.
Die beiden Adventskonzerte im November und Dezember standen unter dem Motto "Frau & Mann". Für dieses ewig interessante Thema wurden im 2007 nicht weniger als 11 neue Lieder einstudiert.

 

Jahresbericht 2006

Nachdem sich Richard Erig Anfang 2006 - nach 9 Jahren - entschieden hat, den Elisabethenchor zu verlassen, um sich auf neue Projekte (Ensemble Aubergine) zu konzentrieren, galt es, in kürzester Zeit den verwaisten Stuhl des Chorleiters neu zu besetzen.
Am 3. April 2006 brach der Chor unter der neuen Leitung von Jürg Woodtli und Beat Ramseyer zu neuen Ufern auf. Der erste Auftritt fand am 1. Juli 06 - ironischerweise im Ausland - statt, bei "Lörrach singt!".
Nach einem intensiven Chorweekend im August dann die erste Feuerprobe in Basel: ein sehr gut gelungener Auftritt beim "Em Bebbi sy Jazz" am 18. August 2006. Die Zeit vom August bis Dezember 06 war sehr intensiv: es galt mehrere neue Lieder einzustudieren. Unter dem Titel: "Träumereien" fanden am 16. und 18. Dezember 06 zwei Konzerte (St. Markuskirche und Elisabethenkirche) statt.
Der Auftritt in der Elisabethenkirche war auch ein emotionaler: nach 2 Jahren Abwesenheit trat der Chor wieder zum "Heimspiel" an und vermochte die zahlreichen Zuschauer zu begeistern.
Sehr still hat der Chor sein 10-jähriges Jubiläum v. 2. September 2006 begangen: mit einem Apéro und einem Austausch von Erinnerungen der letzten 10 Jahre.
Der Start des "neuen" Elisabethenchors ist geglückt.

 

Jahresbericht 2005

Das Chorjahr 2005 war geprägt vom Abschiednehmen: Richard Erig hat sich entschieden, nach 9 Jahren als Chorleiter, den Elisabethenchor zu verlassen, um sich auf neue Projekte zu konzentrieren. Dazu gehört neben seinem Beruf an der Musikakademie Basel auch sein neues Musik-Projekt Ensemble Aubergine.
Richard Erig hat den Elisabethen-Chor im Jahr 1996 gegründet und hat ihn - begleitet von vielen Sängerinnen und Sängern, die im Verlauf der Zeit immer wieder gewechselt und sich erneuert haben - kontinuierlich auf den heutigen Stand gebracht. In dieser Zeit haben wir es zum Beispiel geschafft, uns am wichtigen Basler Musikanlass "Em Bebbi sy Jazz" zu etablieren, was den Erfolg unseres Schaffens sicher auch dokumentiert.
Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals bei Richard für seinen musikalischen Geist und sein kreatives Schaffen und wünschen ihm für seine berufliche und musikalische Zukunft alles Gute.
Die Auftritte beim "Em Bebbi sy Jazz" (bereits zum 2. Mal), sowie das Winterkonzert "Germany by Night" waren sicher die musikalischen Höhepunkte dieses Jahr.
Nach dem Austritt von Richard haben sich praktisch alle entschlossen, den Chor-Weg weiter gemeinsam zu beschreiten. Mit Jürg Woodtli und Beat Ramseyer konnten wir 2 bewährte Chorleiter für uns gewinnen und das neue Chorjahr - im Zeichen des 10-jähringen Chor-Bestehens - bereits im April 2006 gemeinsam in Angriff nehmen.

 

Jahresbericht 2004

Das Chorjahr 2004 war geprägt von diversen Premieren:

  • 1. Auftritt am "Lörrach singt!"
  • 1. Auftritt am "Em Bebbi sy Jazz", dafür Verzicht auf das traditionelle Sommerkonzert vor den Sommerferien
  • Gastauftritt beim Bächle-Chor in Freiburg
  • Winter-Konzert in der Kirche Kleinhüningen

Zum 20-jährigen Jubiläum vom "Em Bebbi sy Jazz" haben sich die Organisatoren entschieden, erstmals auch einen Chorblock im Angebot einzubauen. Die Leonhardskirche bietet sich dazu idealerweise an. Beim ersten Auftritt waren 2 Chöre dabei:

  • Elisabethenchor, Basel
  • Farnsburgsingers

 

Jahresbericht 2003

Der (erstmalige) Auszug aus der Elisabethenkirche, um die Sommerkonzerte 2003 an einem anderen Ort zu singen, hat sich musikalisch gelohnt: die Akustik im Rittersaal (Schmiedenhof am Rümelinsplatz) war einzigartig und hat die Vielfalt und das erreichte Niveau des Chors sehr deutlich zum Vorschein gebracht. Ohne Mikro-Verstärkung ist das irische Konzert mit Nicola Hanck an der Harfe zu einem sehr stimmigen, melancholischen Musikevent geworden.
Im Herbst 2003 wurde - auch als Vorbereitung auf unser Adventskonzert - bereits die zweite CD "produziert", die zum öffentlichen Verkauf bestimmt ist.
Wiederum mit tollen Soli sowie Duos, Trios etc. bereichert, darf das Adventskonzert "Imagine" als weiterer Höhepunkt der Auftritte des Elisabethenchors bezeichnet werden. Die Zielsetzung - die Konzerte mindestens zweimal vor Publikum zu singen - konnten wir auch im Winter realisieren: zuerst die Feuertaufe in der katholischen Kirche in Witterswil, danach das bereits zur Tradition gewordene Adventskonzert Mitte Dezember in der Elisabethenkirche. Dieser Anlass jährte sich im 2003 bereits zum 7. Mal.

 

Jahresbericht 2002

Wir wissen aus der Schule, dass ein perpetuum mobile "das dauernd Bewegliche" (also ein Objekt, welches ohne Energiezufuhr von aussen dauernd Energie erzeugt), nicht existiert. Von der Vorstellung dieser Möglichkeit waren die Menschen von jeher fasziniert. Warum aber auf eine Maschine übertragen, was der Mensch in Überlegenheit gegenüber der Technik seit jeher kann und tut: sich dauernd weiterbewegen und -entwickeln.
Mit dem Elisabethenchor verhält es sich gleich. Seit mehr als sechs Jahren seit Gründung bewegt sich der Chor - einem Schwungrad gleich - nach vorne. Nimmt man die Zuschauerreaktionen auf die beiden Hauptkonzerte in der Elisabethenkirche im Jahr 2002 - Sommerkonzert "The sixties" im Juni, Adventskonzert "Sing halleluja!" im Dezember - als Gradmesser, darf man feststellen, dass sich der Chor qualitativ gegenüber den Vorjahren wiederum verbessert hat.
Der Elisabethenchor probt seit Mitte 2002 nicht mehr in der Elisabethenkirche, da dies für ein exaktes Abstimmen der verschiedenen Singstimmen nicht mehr optimal möglich war.  Gestartet im Jahr 1996 mit einem offenen Singen für alle, sind heute die Anforderungen für einen Chorbeitritt gestiegen.  Obwohl sich der Chor bei den internen Abläufen und Strukturen verändert hat, bleibt er in der offenen Kirche Elisabethen verwurzelt. Trotzdem oder genau deswegen entwickelt sich der Chor weiter nach aussen und wagt sich vermehrt auf neue Auftrittsbühnen und -orte: immer im Sinne der Offenheit.

 

Jahresbericht 2001

Als erstes gilt es sicher auf den 2. September 2001 zu blicken: 5 Jahre zuvor, im Sommer 1996 war die Geburtsstunde des Chors. Es war das Bestreben des Chors, im Jubiläumsjahr 2001 einiges an Neuem auszuprobieren und damit den Chor wieder ein Stück erwachsener werden zu lassen.
Auf der musikalischen Seite war es wiederum der Chorleiter Richard Erig, der jeweils mit grossem Engagement nach neuen Stücken sucht, sie in das  Repertoire einbaut und zu grossen Teilen auch selbst arrangiert und für den Chor schreibt. Über das ganze Jahr gesehen waren es 11 neue Lieder (ohne Soli).
Das Jubiläumskonzert "Revival" im Sommer war eine Zeitreise über 5 Jahre Chor, ein Potpourri an Chor-internen "Klassikern" sowie  neuen, nahtlos ins Repertoire eingefügten Liedern. Der Chor hat einen neuen Stil entwickelt, weg vom Gospelchor der Anfänge. Es sind Lieder vieler Völker und Regionen, populäre aber auch klassische, und immer sind sie auch gewürzt mit einer Prise Witz und Humor, wie die Lieder "Aennchen" und der "Maier am Himalaya" beweisen. Weitere Choraktivitäten im Jubiläumsjahr, wie das erstmalige Chor-Weekend, die erstmalige Produktion einer CD, das Einrichten einer eigenen Website www.elisabethenchor.ch helfen, den Chor musikalisch breiter abzustützen, und ihn einer weiteren Öffentlichkeit näher zu bringen.

 

Jahresbericht 2000

Der Titel des Weihnachtskonzertes 2000 "I set my sail" inspirierte zu folgenden Zeilen:1996 wurde das Schiff vom Stapel gelassen, geladen mit einer bunten Besatzung und einem mutigen Kapitän. Den Blick vorwärts gerichtet, das Ziel noch nicht ganz klar vor Augen, aber viele fröhliche und muntere Lieder auf den Lippen. Das Engagement und die Suche nach neuen Liedern und Musikrichtungen trieb das Schiff vorwärts. An vielen Anlagestellen stiegen neue Passagiere zu, andere brachen zu neuen Ufern auf.
So hat sich das Schiff und die Besatzung verändert, hat Patina angesetzt, sich einen Namen gemacht und nicht nur die treuesten Begleiter seit Beginn der Reise atmen den Duft von Vertrautem. Obwohl das Schiff heute mit einer grossen Liederpalette reich befrachtet ist, sorgt der Kapitän dafür, dass die Segel immer wieder neu gesetzt werden.
Das Jahr 2000 war das Jahr der Belastungsprobe: einige musikalische Stützen haben den Chor aus den unterschiedlichsten Gründen verlassen, auf der anderen Seite wurde der Chor wiederum durch neue Gesichter und Stimmen belebt. Beide Konzerte dieses Jahres waren ein schöner Erfolg.
Das Sommerkonzert wurde mit älteren Liedern gewürzt und das Adventskonzert wurde breiter gefächert: einerseits durch die gelungene Integration des Country Dance Ensembles und andererseits durch die zahlreichen Auftritten von Einzelstimmen. Diese Mischung kam auch beim Publikum deutlich spürbar an.

 

Jahresbericht 1999

Ein nüchterner Blick auf Zahlen: Der Elisabethenchor ist im Jahr 1999 an 7 öffentlichen Anlässen aufgetreten, hat sich 43 Mal zu Proben (Montags- und Hauptproben) versammelt, 2 Chortage gemeinsam verbracht, 2 mal an Hochzeiten gesungen und eine Mitgliederversammlung abgehalten. Der Chor hat heute ein Repertoire von 58 Liedern, welches alleine im 1999 um 18 Lieder, dh. 31%, angestiegen ist. Am Adventskonzert wurden 20 Lieder gesungen, 75% davon, also 15, waren neu. Der aktive Mitgliederbestand beträgt 48, der um 6 gegenüber dem Vorjahr zugenommen hat (3 Ab- und 9 Zugänge).
Was hier nach Buchhaltung tönt, nach Zahlenspielerei, zeigt auf, dass hier viel Aufwand und Engagement betrieben wird, um gemeinsam Spass zu haben und mit einem guten Gefühl musikalisch an die Öffentlichkeit treten zu können.
Jedem einzelnen Chormitglied, welches Engagement er auch immer einbringt, sei an dieser Stelle gedankt, denn letztlich ist es die Gemeinschaft, welche die Faszination ausstrahlt, die dazu führt, dass sich der Chor praktisch jede Woche trifft und auch bereit ist, gemeinsam aufzutreten. Die Kirche wird dann jeweils musikalisch in einen Raum voller Leben verwandelt.

 

Jahresbericht 1998

Erst im September 1996 gegründet, war das zweite Lebensjahr des Elisabethenchors ein Jahr der Bewährung. Zählte der Chor Ende 1997 34 Sängerinnen und Sänger, entwickelte er sich bis Ende 98 auf einen "Bestand" von 48 aktiven Mitgliedern.
Die musikalischen Hauptaktivitäten im 1998 konzentrierten sich einerseits auf den Sommeranfang - 2 Konzerte im Juni: Afrikafest im Zinzendorfhaus und "Black & White" in der Elisabethenkirche - andererseits auf die Adventszeit - 2 Konzerte im November/Dezember: Adventssingen im Zinzendorfhaus und das Weihnachtskonzert in der Elisabethenkirche.
Daneben gab es einige weitere Anlässe: In der Elisabethenkirche waren das 2 Feiern zum Monatsende (Januar und Oktober), eine Heilungsfeier (September) und ein offenes Singen kurz vor Weihnachten. Daneben gab es "Gastauftritte" in der Dorfkirche Muttenz (Februar), im Basler Münster (November) sowie an einer Hochzeit (August).

 

Jahresbericht 1997

Am 2. September 1996 wurde der Chor unter der Leitung von Richard Erig gegründet. Ein besonderer Dank geht dabei an Hansruedi Felix, der das Zustandekommen des Chors in der Elisabethenkirche erst ermöglichte und Rico E. Brauchbar für sein erstes "fund raising“!
Der Chor wurde innerhalb der offenen Kirche schon noch kurzer Zeit zu einer festen Institution. Anfang und Mitte Jahr 1997 Kurzauftritte bei: „Feier zum Monatsende“ (Elisabethenkirche) und „Wort und Musik“ (Münster). Am 1. Dezember 1997 dann das erste abendfüllendes Konzert. Es galt rund 20 Lieder einzustudieren und das in relativ kurzer Zeit. Und das Konzert wurde, welches  zusammen mit dem Country Dance Ensemble durchführt wurde, ein voller Erfolg.